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Hilfe für die Dominikanische Republik
25.01.2006, 01:35
Beitrag: #1
Hilfe für die Dominikanische Republik
Um Henrys Anregung aufzunehmen.
Was hat Euch motiviert, den Menschen in der Dominikanischen Republik zu helfen?
Schwierigkeiten und Unannehmlichkeiten sind damit verbunden, dazu Betteleien und dumme Sprüche, die man sich anhören muß.
An jeder Ecke lauern Besserwisser, die natürlich auch alles anders und vor allem besser machen würden.
Die Sorge, ungeschoren durch den Zoll zu kommen,
ist auch nicht zu vergessen.
Also, warum helft Ihr den Menschen ?

Liebe Grüße
Barbara
[Bild: Amy.JPG]

Die Kraft, die aus dem Herzen kommt, ermuntert Dich Dinge zu tun, zu denen Du normal nicht fähig bist..
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25.01.2006, 08:46
Beitrag: #2
RE: Hilfe für die Dominikanische Republik
In meinen Ferien im a.I.-Hotel fallen mir immer mehr die Leute auf.. Beim letzten mal ganz besonders, die "Weissen" sind (teilweise) eine Zumutung, Frechheit etc. Diese Leute haben nichts, wir latschen ins A.I.-Restaurant beladen uns den Teller mit rieeesigen Portionen und geben schlussendlich 3/4 wieder zurück.. Aus jeder Mücke wird ein Elefant gemacht, wenn einem im Hotel was nicht passt und die Angestellten sind sowiso nur Abschaum und man muss Sie daher nicht mit Respekt behandeln.. Darum habe ich beschlossen: NIE MEHR AI !!

Der zweite Grund ist unsere Lebensweise hier zu Hause.. Menschen sind sauer, wenn Sie an Weihnachten nicht das bekommen, was Sie eigendlich wollten. Kinder gehen nicht gerne zur Schule, die Erwachsenen nicht gerne Arbeiten.. Ständige schlechte Laune und dann noch jammern was uns nicht alles fehlt!

Dafür schäme ich mich... Hmm.. der Wunsch zu helfen, ist es vielleicht ein bisschen schlechtes Gewissen oder will man etwas wieder gut machen?? Vielleicht ein bisschen, aber noch viel schöner ist doch das Gefühl, das man hat, wenn man am Ende des Tages zu Bett geht und weis, dass man etwas Gutes getan hat!! Das man jemandem geholfen hat..

Letzte Woche hat mich ein Penner gefragt ob ich ihm ein Brötchen kaufe, also sind wir zusammen zum Supermarkt und haben ein gekauft.. Danach bin ich nach Haus gefahren und hab nur noch gegrinst, solche Sachen machen mich glücklich! ;-)

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25.01.2006, 10:54
Beitrag: #3
RE: Hilfe für die Dominikanische Republik
Ich helfe hauptsächlich aus einem Grund.
Mir tun die Menschen einfach nur leid.
Ganz besonders die Kinder !!!!! Wenn man mal in unsere Kinderzimmer hier in Deutschland schaut und dagegen die Dominikanische Republik sieht , wo die Kinder nicht einmal ein eigenes Zimmer haben, wird man doch nachdenklich.
Meine Tochter hat selber auch soviel Spiezeug in
Ihrem Zimmer, das ich manchmal denke:
" Mensch wir können einen Handel damit aufmachen "
Dann seh ich drüben die Kinder und denke nur:
" Mein Gott, die haben ja garnicht`s !!! "
Aber mittlerweile spendet sogar meine Tochter
Teile Ihres Spielzeuges. Sie hat die Kinder dort oft genug zu Hause besucht und mit Ihnen gespielt und weiß,
das diese Kinder kaum etwas zum Spielen haben und
spendet deshalb Ihr Spielzeug. Letzten Urlaub schenkte
Sie Ihren Gameboy einem Jungen, der natürlich ganz Happy war.
Wenn man dann die strahlenden Augen sieht, ist das einfach nur toll. Allein wegen dieser Augen würde ich immer wieder helfen
wo ich nur kann.

LG
Nicola

Wenn wir wahren Frieden in der Welt erlangen wollen, müssen wir bei den Kindern anfangen.
( Mahatma Ghandi)
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26.01.2006, 12:27
Beitrag: #4
RE: Hilfe für die Dominikanische Republik
Als wir Ende der 90er das erste Mal nach Samaná kamen, lag noch vieles, nach unseren Masstäben gemessen, im argen. Es gab z.B. keine Strassen, wie wir sie kennen. Menschen, die nicht in der Nähe der AI Hotels wohnten, kamen uns unglaublich arm und hilfebedürftig vor. Wir hatten schon im Vorfeld einige Geschichten von Pedro de las Terrenas gelesen und wussten, das es nicht besonders sinnvoll war, bettelnden Kindern, Süßigkeiten oder Geld zu geben. Also sammelten wir alles an Kugelschreibern, Linealen und Werbematerialien, was wir so bekamen.
Aus Unwissenheit, wo die nächste Schule oder die nächste Gesundheitsstation ist, verteilten wir das Meiste im Hotel, an die dort arbeitenden Angestellten. Irgendwann war alles verteilt. Trotzdem hatte ich ein Gefühl, das diese Art der "Hilfe" nicht besonders sinnvoll war. Sicherlich hatten wir vielen eine Freude bereitet, aber Hilfe war es in meinen Augen nicht. So beschlossen wir, uns im nächsten Urlaub besser vorzubereiten.
Wir fingen an, diverse Foren zu durchforsten, Informationen zu sammeln, Fragen zu stellen und uns an Diskussionen zu beteidigen.
Der nächste Urlaub rückte näher. Wesentlich besser informiert, mit einem deutlich besserem Allgemeinwissen über Land und Leute, bewaffnet, mit einem riesen Koffer, voll mit Spielzeug, Schulheften, Schreibwaren usw. machten wir uns auf den Weg.
Fast täglich verließen wir die Geborgenheit unseres AI Hotels, erkundeten zu Fuss, oder mit geliehenem Fahrzeug die Umgebung, besuchten kleine Schulen, um unsere Mitbringsel dort abzugeben. Wir machten geführte und ungeführte Touren und nahmen Kontakte zu dort lebenden Residenten auf.
Schon bald erkannten wir aber, woran es in diesem Land wirklich fehlt: an Medikamenten, Verbandsmaterial und medizinische Gerätschaften.

Ist es normal, das einem Kind das Bein abgenommen wird, weil es barfuss in eine Scherbe getreten ist? Die Wunde sich entzündet und irgendwann, aus Mangel an Medikamenten, sterilem Verbandsmaterial und ärztlicher Versorgung, eine Amputation nötig ist?
Ist es normal, das das einzige Röntgengerät auf Samaná, in einer Tierarztpraxis steht?
Ist es normal, das eine Gesundheitsstation noch nicht einmal sterile Nadeln und Faden hat, um offene Wunden zu nähen?

Als wir dies erkannten, wussten wir, was wir ändern wollen.
Uns geht es inzwischen um die Versorgung der kleinen abgelegenen Gesundheitsstationen auf Samaná.
Dort wo die ärmsten der Armen leben.
Wir sammeln Medikamente und Medizinische Hilfsmittel, deren MHD noch nicht abgelaufen ist und bringen sie dort hin. Wir kontaktieren die dortigen Ärzte um zu erfahren, was wirklich gebraucht wird. Wenn uns jemand dabei helfen möchte, ist er hiermit herzlich eingeladen. Gerne bin ich bereit, auf weitere Fragen oder Infos, per PN einzugehen.

Bis dann...

Henry

Bis dann...

Henry
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28.01.2006, 22:12
Beitrag: #5
RE: Hilfe für die Dominikanische Republik
mal zu AnNi spricht. ich bin immer AI drüben weil ich es preiswert und bequem finde. nur auf meinem teller ist nur das drauf was auch rein passtWink bin aber kein typischer AI tourist sonder ich fühle mich eher als gast drüben. gern geh ich auch mit den angestellten vom hotel abeds in die disco oder zu ihren famielien um deren lebensweise kennen zu lernen.
auch wird mein jeweiliger "kellner" von mir mit hanschlag begrüßt. weil ich finde die machen einen verdammt guten job immer höflich (auch zu gästen die du beschrieben hast) sie lassen ihre probleme echt vor dem hoteleingang wenn sie ihren job anfangen. wenn ich dann mal außerhalb ihrer pflicht mit denen rede weis man wie verdammt schwer sie es haben.
und ich weis auch das mein tägliches trinkgeld nur der so gennante tropfen ist.
und @all´s die frage wieso ich mich endschlossen habe zu helfen hat sich somit erübrigt.
nach dem ich das erste mal drüben war und nichts mit hatte weil ich eben noch ein greenhorn war und total traurig war als bei meinem ersten ausflug die kiddis nach menta riefen und ich nix bei hatte und mit kleingeld wolllte ich nicht werfen. bei meinem zweiten ausflug habe ich im markt ne riesen tüte lollys gekauft und ich war wieder traurig als die reiseleitung sagte einfach hin schmeißen. ich mein das sind doch kinder und keine hunde? ich hab mich also nicht daran gehalten und was dann geschieht wisst ihr besser als ich aber ich hab mich nicht beirren lassen und geduldig verteilt wenn auch der reiseleiter druck gemacht hat.
seid dem habe ich jedes mal wenn ich drüben war eine tasche mitgenommen und da mir das zu wenig erschien und ich auf der seite von weltweit-reisen den link zur domki fand wusste ich hier kannst wirksamer arbeiten.
so nun kennt ihr meine motivation
LG der steve

heute ist der erste tag vom rest deines lebens. denkt immer daran!!!
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28.01.2006, 23:20
Beitrag: #6
RE:  Hilfe für die Dominikanische Republik
Steve66 schrieb:mal zu AnNi spricht.
na hoppla...

Steve66 schrieb:nur auf meinem teller ist nur das drauf was auch rein passtWink bin aber kein typischer AI tourist  

darum schrieb ich: die weissen sind "teilweise" eine zumutung..
meine schreibweise war wohl etwas zu "extrem" aber es macht mich einfach wütend wie sich die leute machmal benehmen.. falls du dich dadurch irgendwie angegriffen gefühlt hast, tut es mir leid. wollte weder jemanden beleidigen noch sonst etwas.

wünsch dir und euch allen einen schönen abend.

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28.01.2006, 23:29
Beitrag: #7
RE:   Hilfe für die Dominikanische Republik
AnNi schrieb:
Steve66 schrieb:mal zu AnNi spricht.
na hoppla...

Steve66 schrieb:nur auf meinem teller ist nur das drauf was auch rein passtWink bin aber kein typischer AI tourist  

darum schrieb ich: die weissen sind "teilweise" eine zumutung..
meine schreibweise war wohl etwas zu "extrem" aber es macht mich einfach wütend wie sich die leute machmal benehmen.. falls du dich dadurch irgendwie angegriffen gefühlt hast, tut es mir leid. wollte weder jemanden beleidigen noch sonst etwas.

wünsch dir und euch allen einen schönen abend.

nein hast du nicht wollte dir nur sagen das nicht alle weissen so sind wie du denkstWink

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28.01.2006, 23:38
Beitrag: #8
RE: Hilfe für die Dominikanische Republik
@ Steve und Anni
Ihr habt eigentlich beide recht.
Auch wir sind bekennende AI Touristen. Ich genieße es auch mal, freundlich bedient zu werden und nichts selbst tun zu müssen.Auf der anderen Seite gehen mir auch viele der Leute, die Anni anspricht, auf den Zwirn.
Die mit der Einstellung ins Hotel kommen, ich habe viel Geld bezahlt, nun springt mal schön. Die sich über Kleinigkeiten aufregen, die ihnen zu Hause wahrscheinlich nicht einmal auffallen.
In unserem Alter ist es bequem, sich schön bedienen zu lassen .

Liebe Grüße
Barbara
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29.01.2006, 00:05
Beitrag: #9
RE: Hilfe für die Dominikanische Republik
stimmt genau barbara.. ;-)

und steve: natürlich sind nicht alle weissen gleich! gehör ja auch dazu Toungue

schönen abend noch

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